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Referent:
Dipl.-Ing. Dipl.-Bw. Wolfram W.
Pichler, Berlin
Produkte
ohne CE-Kennzeichnung dürfen in keinem Land des EU-Marktes in
Verkehr gebracht werden (also auch nicht im jeweiligen Inland). Die
Marktaufsichtsbehörden können solche Produkte ggf.
aus dem
Verkehr ziehen und den weiteren Vertrieb untersagen.
Geschäftskunden
(Betreiber, Händler) werden solche Produkte nicht kaufen, weil
sie sie weder in Betrieb nehmen noch weiter
veräußern
dürfen. Außerdem setzen sich Hersteller ohne
CE-Kennzeichnung leichtfertig den Risiken der Produkthaftung und des
Strafrechts aus.
Einige
EG-Richtlinien verlangen das EG-Konformitätsbewertungsverfahren
sogar für solche Betriebsmittel, die ausschließlich für
den Eigenbedarf hergestellt werden und nicht in den freien Handel
gelangen.
Zielgruppen
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Hersteller
von Geräten,
Maschinen und Anlagen
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Entwickler,
Konstrukteure,
Vertriebs-, Kundendienst- und Produktmanager
-
Technik-Redakteure,
Geschäftsführer
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Produktmanager
und CE-Koordinatoren
-
Marktaufsichtsbeamte
Die Teilnehmerzahl ist
begrenzt, um den Übungscharakter zu
wahren. In den Übungen werden
Beispiele aus der betrieblichen Praxis bearbeitet. Das Material dazu
ist in den Teilnehmerunterlagen enthalten.
Seminarziel
Am
Ende des CE-Seminars haben die Teilnehmer folgende Informationen und
Arbeitshilfen:
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Eine
Strategie, um den EG-Konformitätsbewertungs-Prozess
zielstrebig, effizient und nutzbringend durchzuführen
-
Das
Wissen, um Checklisten und Arbeitshilfen selbst zu entwickeln, die
sicher und lückenlos durch den
EG-Konformitätsbewertungs-Prozess führen
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Das
Bewusstsein, dass der EG-Konformitätsbewertungs-Prozess kein
bedrohlicher Aufwand ist, sondern Vorteile bietet
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Keine
Scheu mehr vor der systematischen Durchführung des
EG-Konformitätsbewertungs-Prozesses
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Die
Erkenntnis, dass der EG-Konformitätsbewertungs-Prozess die
Konstruktion unterstützt und als Baustein in QM-Systemen
verwendbar ist.
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Inhalt
Wir
betrachten den Prozess der EG-Konformitätsbewertung als
Projekt,
das es zu managen gilt. In diesem Sinne sind die 8 Seminar-Themen als
Projekt-Meilensteine zu verstehen, die wiederum mit
Unter-Meilensteinen (Abschnitte zu den Themen) untersetzt sind. Die
Unter-Meilensteine führen letztlich zu den einzelnen
Arbeitsschritten, die den Arbeitsanweisungen eines
Qualitätsmanagement-Handbuchs nach ISO 9000ff gleichkommen.
1. Den Projektplan entwerfen
Je
planmäßiger die Menschen vorgehen, desto wirksamer
vermag
sie der Zufall zu treffen. (Friedrich Dürrenmatt) Oder
kürzer:
Je brillanter der Plan, desto grausamer der Zufall. Kein Projekt
ohne Plan, aber Störungen unterwegs sind immer zu erwarten.
Also werden wir unseren Plan bei Bedarf anpassen müssen.
2. Die Produktfakten analysieren
Gefahrenanalyse
und Betriebsanleitung setzen die Analyse der Produktfakten voraus.
3. Gesetze, EG-Richtlinien und Normen
Nur
eine sorgfältige Recherche der Rahmenbedingungen
ermöglicht
eine seriöse EG-Konformitätsbewertung.
4. Technische Dokumentation vervollständigen
Eines
Tages könnten sich die
Marktüberwachungsbehörden
und/oder Gerichte brennend für die technische Dokumentation
interessieren.
5. Gefahrenanalyse
mit Prozessdokumentation
Selbst
falls die Gefahrenanalyse nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, kann
sie eine scharfe Waffe gegen Schadensersatzansprüche sein.
6. Die Betriebsanleitung erstellen
CE-konforme
Betriebsanleitungen schützen Anwender vor Schäden und
Hersteller vor Regressansprüchen.
7. CE-Kennzeichnung
Die
CE-Kennzeichnung auf Basis der korrekten
EG-Konformitätserklärung
erlaubt den Vertrieb des Produkts im EU-Markt.
8. Projektdokumentation,
Manöverkritik, Archiv
Gesamte EG-Konformitätsbewertungs-Dokumentation
10 Jahre lang
aufbewahren für Marktüberwachungsbehörden
und/oder Gerichte.
9. Abschlussdiskussion
Seminar-Termine
Aktuelle Übersicht
der Termine
- Änderungen
vorbehalten -
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